in Kooperation mit dem Soroptimist International Club Waldviertel-Schrems

GEORGE GERSHWIN besucht JOHANN STRAUSS und seine Brüder

Karl Eichinger, Klavier
DONAU PHILHARMONIE WIEN
Manfred Müssauer, Dirigent

Johann Strauss: Die Fledermaus, Ouverture – Konzertfassung
George Gershwin: Concerto in F for Piano and Orchestra (1925)

Pause

Johann Strauss:     Der Zigeunerbaron, Einzugsmarsch
Johann Strauss:     Brautschau, op. 417 Polka nach Motiven aus Der Zigeunerbaron
Josef Strauss:         Vélocipède, Polka schnell op. 259
Johann Strauss:     Königslieder, Walzer, op. 334
Eduard Strauss:     Bahn frei! op. 45
Johann Strauss:     Bei uns z´Haus, Walzer op. 361
George Gershwin: Crazy for You, Symphonische Suite nach dem Musical

Bedeutender Pianist, Verfasser sehr erfolgreicher Songs, Musicals und Filmmusik, Begründer des Symphonic Jazz, Schöpfer genialer Werke wie der Rhapsody in Blue, An American in Paris oder eben des Concertos in F und nicht zuletzt der weltberühmten Oper Porgy and Bess – all das verkörperte George Gershwin (1898-1937) in seinem kurzen Leben.
In seiner Musik verschmelzen mannigfaltige pointierte Rhythmen mit melodischen Ohrwürmern, Einflüsse afrikanischer und indianischer Kulturen ebenso wie die Klänge der französischen Impressionisten und der Komponisten der zweiten Wiener Schule wie Arnold Schönberg und ganz besonders Alban Berg. Aber nicht zuletzt waren es auch die Brüder Strauss, die ihn stark beeindruckten und deren Kompositionstechniken ihm eine stete Quelle der Inspiration waren.

in Kooperation mit den Wiener Musikuniversitäten

Solistenensemble der MUSIKWELTEN

Donau Philharmonie Wien
Rima Tawil, Dirigentin
Manfred Müssauer, Dirigent

Jacques Offenbach:            Orpheus in der Unterwelt, Prélude, Erstfassung 1858
Johann Strauss:                   Fürstin Ninetta Einst träumte mir, dass ich der Schah von Persien
Josef Lanner:                        Die Schönbrunner, Walzer, op. 200
Eduard Strauss:                   Boccaccio-Quadrille, op. 180
Johann Strauss:                   Jabuka oder Das Apfelfest, Ausschnitte aus der Operette (Premiere)
Josef Strauss:                       Sphärenklänge, Walzer op. 235
Hans Christian Lumbye:   Kopenhagens Dampfbahn, Galopp

Pause

George Bizet:                         Carmen, Ouverture – Konzertfassung
Franz Lehár:                          Schön ist die WeltRio de Janeiro
Johann Strauss:                   Eine Nacht in Venedig, Ouverture
Johann Strauss:                   Eine Nacht in Venedig, Ach wie so herrlich zu schaun
Johann Strauss:                   Eine Nacht in Venedig, Schwipslied
Richard Heuberger:           Der OpernballGeh´n wir ins Chambre séparée       
Johann Strauss:                   Die Fledermaus – Im Feuerstrom der Reben

PLUS
Exotische Überraschungen für den reisefreudigen „Schani“ Strauss

Ein beeindruckendes Fest für den Jubilar exakt an seinem 200. Geburtstag mitten im Waldviertel! Bekanntes und Unbekanntes aus der Feder von Johann Strauss und seiner Zeitgenossen in modernen Interpretationen im Sinne einer historisch informierten Aufführungspraxis. Einmal mehr geht es Manfred Müssauer um transparentes Musizieren, Textdeutlichkeit und eine natürliche Sprache ohne Verkitschung der oft exzellenten Libretti. Im Sinne der Nachwuchsförderung zeigen junge Sängerinnen und Sänger der Wiener Musikuniversitäten gemeinsam mit der Donau Philharmonie Wien, dass diese Form der Interpretation auch praller Musikalität und großen Klang-Gefühlen entsprechend Raum bietet.
Als besondere Raritäten erklingen Ausschnitte aus der verschollen geglaubten Operette Jabuka oder das Apfelfest. Esprit, Komödiantentum, Erotik und das Augenzwinkern im rechten Moment garantieren mit prominenten zeitgenössischen Gratulanten einen erfüllenden Abend.

MÄRSCHE gegen das Marschieren II
romantische TÄNZE für den FRIEDEN

Christine Honein, Sopran
Gerasim Mangurov, Bariton
Rima Tawil, Dirigentin
Orchester der Staatsoper Pilsen
Manfred Müssauer, Dirigent und künstlerische Gesamtleitung

Georg Friedrich Händel:          Feuerwerksmusik, La Réjouissance
Wolfgang Amadeus Mozart:   Le nozze di Figaro, Non più andrai, KV 492
Josef Strauss:                              Sphärenklänge, Walzer op. 235
Charles Gounod:                        Roméo et Juliette, Je veux vivre
Johann Strauss:                         Persischer Marsch, op. 289
Giuseppe Verdi:                         La Traviata, Di provenza il mar
Friedrich Smetana:                  Die verkaufte Braut, Polka

Pause

Johann Nepomuk Král:          Kaiserlicher Hochzeitsmarsch
Johann Strauss:                        Die Fledermaus, Bin ich die Unschuld vom Lande
Johann Strauss:                        Eine Nacht in Venedig, Lagunenwalzer
Julius Fučik:                              Marinarella, Konzertouverture op. 215
Jules Massenet:                        Don César de Bazan, Sevillana
Johann Strauss:                       Künstlerleben, Walzer op. 316
Franz Lehár:                              Die lustige Witwe, Lippen schweigen, Duett
Hermann Dostal:                     Fliegermarsch – Komm und sei mein Passagier

Das Projekt Märsche gegen das Marschieren weist in seinem Untertitel Tänze für den Frieden bereits auf das eigentliche Anliegen hin; in einem auf mehrere Jahre angelegten Vorhaben sollen die besten Märsche aus der ganzen Welt präsentiert werden. Durch deren Auswahl und Kontextualisierung steht diese Art der Musik für Lebensfreude, für leidenschaftliches Musizieren und richtet sich gegen ideologische Verblendung, Vereinnahmung sowie gegen Mitläufertum und Gewalt.